FON ermöglicht anonymes Surfen - User protestieren

8. Oktober 2007, 12:05
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Neue Werbemaßnahme soll Kunden locken, birgt allerdings Gefahren in sich - Angst vor Spam und Cyber-Kriminellen

Der spanische WLAN-Netz-Betreiber FON ermöglicht mit einem bei ihm erhältlichen WLAN-Router (und einen PC) kabelloses Internet-Surfen überall dort, wo ein FON-Router zur Verfügung steht. Der Anwender teilt somit seinen Internet-Zugang mit anderen Empfängern und kann im Gegenzug wiederum von andere Betreibern profitieren. Nach Unternehmensangaben hat das Projekt bereits eine beachtliche Anhängerschar für sich gewinnen können. Unter anderem sponsert der VoIP-Anbieter Skype das Projekt.

Nun kommen jedoch vermehrt Protestrufe gegen das neue Werbeverhalten des Unternehmens auf. FON wirbt aktuell mit einem anonymen Zugang, der auf der einen Seite zwar erwünscht, auf der anderen Seite aber auch ideal für Internet-Kriminelle.

Keine Anmeldung nötig

FON gestattet Außenstehenden die Nutzung von FON-Hotspots, ohne ordentliche Anmeldung. Die privaten Nutzer zeigen sich empört, befürchten Sie doch, dass Kriminelle wie Spam-Versender ihre zur Verfügung gestellten Internetzugänge ausnützen könnten. Der verursachte Schaden würde so auf die FON-User abgewälzt und die Spuren verwischt. Bislang konnte durch die Anbmeldung jeder Benutzer über Paypal- oder Kreditkartennummern identifiziert werden. Durch das neue Angebot fällt diese Sicherheitsmaßnahme weg. (red)

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