Soft Commodity Winner-Zertifikat: Metalle sind „out“, Agrar ist „in“

24. Juli 2007, 10:13
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Die Raiffeisen Centrobank macht Soja, Mais und Co. kapitalgeschützt investierbar - von Christian Scheid

Bis vor kurzem galten die Future-Kontrakte von Industriemetallen wie Zink, Blei und Nickel als das Maß aller Dinge am Rohstoffmarkt. Noch Anfang Mai erreichten die Notierungen historische Höchststände. Erst die Furcht vor einer Abkühlung der chinesischen Wirtschaft – das Reich der Mitte ist weltweit der „Rohstoffverbraucher“ Nummer eins – verleiteten die Anleger zu Gewinnmitnahmen bei den Metallen. Die Antwort auf die Frage „Wohin mit dem nun freigesetzten Geld?“ ließ nicht lange auf sich warten. Viele Anleger haben die frischen Mittel einfach umgeschichtet und sind dabei zu den so genannten „soft commodities“ weitergewandert.

Wiederholt sich die Erfolgsgeschichte von Nickel & Co. nun bei den Agrarrohstoffen? Auf den ersten Blick spricht vieles dafür. Landwirtschaftliche Produkte wie Mais, Soja, Weizen oder Zucker sind an den internationalen Rohstoffbörsen plötzlich ein großes Thema geworden. Für eine zunehmende Knappheit der Soft Commodities und damit ein steigendes Preisniveau dieser Güter gibt es Gründe zuhauf: die wachsende Weltbevölkerung, die fortschreitende Industrialisierung, die weltweite Urbanisierung und vor allem der unersättliche Rohstoffhunger der Emerging Markets. Das größte Risiko für die Preise liegt sicherlich in einem generellen Abflauen der Weltwirtschaft. Ein solches Negativ-Szenario ist jedoch weit und breit nicht in Sicht. Angesichts des wachsenden Interesses für die Agrarrohstoffe kommt der „Soft Commodity Winner“ der Raiffeisen Centrobank (RCB) gerade zur rechten Zeit (ISIN AT 000 0A0 5S5 5). Mit dem Papier sind Anleger anfänglich zu jeweils 25 Prozent in den landwirtschaftlichen Rohstoffen Mais, Sojabohne, Weizen und Zucker investiert. Eine 100-prozentige Kapitalgarantie schützt Anleger am Ende der fünfjährigen Laufzeit vor Kursverlusten. Zusätzlich ist der Soft Commodity Winner voll währungsgesichert. Das bedeutet, dass der Euro/Dollar-Wechselkurs keinen Einfluss auf die Performance des Zertifikats hat.

Nach oben sind die Gewinnchancen allerdings gedeckelt. Denn die maximale Performance pro Rohstoff im Basket ist ausgehend vom Startwert mit 80 Prozent begrenzt. Das bedeutet, auch wenn ein einzelner Rohstoff mehr als 80 Prozent an Wert gewinnt, geht dieser jedoch nur mit diesem Wert in die Berechnung des Abrechnungspreises ein. Die maximal erzielbare Rendite des Zertifikates beträgt folglich ebenfalls „nur“ 80 Prozent oder 12,5 Prozent p.a. Zudem wirken sich auf die Performance des Zertifikats neben den Entwicklungen im Spotpreis auch „Rollergebnisse“ aus. Denn die Soft Commodities werden über Futures abgebildet, die durch regelmäßige Umschichtungen “verjüngt“ werden. Je nach Situation – Contango oder Backwardation – kann es zu Rollverlusten oder -gewinnen kommen.

ZJ-Fazit: Die Preise für Agrarrohstoffe wie Mais, Zucker Weizen und Soja sollten in den kommenden Jahren tendenziell zulegen. Mit dem Soft Commodity Winner können Anleger kapitalgeschützt in diesen Sektor investieren. Für ein Engagement spricht auch die niedrige Korrelation von Agrarrohstoffen zu anderen Anlageklassen.

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