Oracle-Jahresgewinn wuchs auf 4,3 Milliarden Dollar

6. Juli 2007, 15:07
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Umsatz des US-Softwarekonzerns legte durch Akquisitionen und internes Wachstum auf über 18 Mrd. Dollar zu

Der US-Softwarekonzern und SAP-Hauptkonkurrent Oracle hat mit Hilfe der andauernden Akquisitionswelle und des firmeninternen Wachstums im Geschäftsjahr 2006/2007 (31. Mai) Umsatz und Gewinn stark erhöht. Oracle hatte in den vergangenen Jahren zahlreiche Firmen für mehr als 25 Mrd. Dollar (18,6 Mrd. Euro) geschluckt, wobei Konzernchef Larry Ellison SAP, dem globalen Branchenführer bei Unternehmenssoftware, den Kampf angesagt hatte. Oracle ist seinerseits Nummer eins im Markt für Datenbanken-Software.

Anstieg des Lizenzumsatzes

Ausblickend stellte Oracle-Finanzvorstand Safra Catz in einer Telefonkonferenz einen weiteren Anstieg des Lizenzumsatzes in Aussicht. Im ersten Quartal hatte Oracle einen Lizenzumsatz für neue Produkte von 2,48 Mrd. Dollar veröffentlicht. Dies war ein Anstieg von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und lag über der Managementprognose von 5 bis 15 Prozent.

Plus 26 Prozent

Oracle verdiente im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,3 Mrd. Dollar (3,19 Mrd. Euro) oder 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie legte auf 81 (Vorjahr: 64) Cent zu. Der Umsatz schoss um 25 Prozent auf 18,0 Mrd. Dollar in die Höhe, teilte Oracle mit Sitz in Redwood Shores (Kalifornien) am Dienstag nach Börsenschluss mit.

Erwartungen übertroffen

Der Gewinn erhöhte sich im Schlussquartal um 23 Prozent auf 1,6 Mrd. Dollar oder 31 (24) Dollar je Aktie. Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren verdiente Oracle 37 Cent je Aktie und hat damit die Wall-Street-Erwartungen übertroffen. Der Quartalsumsatz legte um 20 Prozent auf 5,8 Mrd. Dollar zu. Damit übertraf Oracle die durchschnittlichen Erwartungen der Wall Street um mehr als 200 Mio. Dollar.(APA)

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