Zwei mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder verhaftet

6. Juli 2007, 09:41
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Wurden mit internationalem Haftbefehl gesucht

Madrid - Die spanische Polizei hat zwei mutmaßliche Anwerber der islamischen Extremistenorganisation Al Kaida festgenommen. Die beiden Marokkaner seien am Dienstag in Barcelona gefasst worden, teilten die Sicherheitskräfte mit. Gegen die Männer im Alter von 23 und 27 Jahren lägen internationale Haftbefehle aus ihrem Heimatland vor.

Die Marokkaner stehen laut Polizei mit der nordafrikanischen "Al Kaida im Islamischen Maghreb" in Verbindung. Sie stünden im Verdacht, potenzielle Kämpfer rekrutiert zu haben, die in Lagern in der Sahel-Zone ausgebildet werden sollten.

Die "Al Kaida im Islamischen Maghreb" hatte sich zu den Anschlägen in einem Vorort von Algier bekannt, bei denen am 11. April 33 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt wurden. Der Al Kaida-Ableger hatte erklärt, er verbünde sich mit anderen Extremistenorganisationen und werde die Region als Stützpunkt bei Attentaten gegen europäische Ziele benutzen. Die Bewegung mit Sitz in Algerien war früher bekannt unter dem Namen "Salafistische Gruppe für Predigt und Kampf" (GSPC). (APA/Reuters)

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