Pflege: Pühringer widerspricht Pröll

5. Juli 2007, 13:11
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Landeshauptmann Oberösterreichs: Pröll Vorstoß steht im Wahlkampf - 5.000 Euro-Grenze aber "zu niedrig"

Wien - Der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer empfindet die 5.000 Euro-Grenze bei den Pflege-Zuschüssen zwar als "zu niedrig", will sich aber trotzdem nicht dem niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll anschließen, der in seinem Bundesland finanziell einspringen will. Wie Pühringer bei einer Pressekonferenz im Rahmen eines Wien-Besuchs betonte, sei er zuversichtlich, dass man im anstehenden Finanzausgleich eine für alle Seiten befriedigende Lösung finden werde.

Kritik an Pröll wolle er damit nicht üben, betonte der oberösterreichische Landeshauptmann. Man dürfe nicht vergessen, dass dieser im Wahlkampf stehe: "Das muss man immer bedenken." Zudem habe sein Parteifreund ja recht, wenn er meine, dass die 5.000er-Grenze zu niedrig ausgefallen sei. Schließlich müsse in Oberösterreich selbst bei der Heimpflege nur ein Vermögen bis zu 7.300 Euro veräußert werden, um zu öffentlichen Zuschüssen zu gelangen. (APA)

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