Millionenprozess um verschwundene Hose: Kläger ging leer aus

2. Juli 2007, 16:08
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Besitzer des Kleidungsstücks wollte von Reinigungsfirma 54 Millionen Dollar haben

Washington - Im US-Millionenprozess um eine verschluderte Hose hat der Kläger eine schwere Schlappe erlitten. Richterin Judith Bartnoff in Washington sprach ihm am Montag keinen einzigen Cent zu - im Gegenteil, ihm wurden noch die Kosten des Verfahrens aufgebrummt. Der Kläger Roy Pearson hatte eine kleine Reinigungsfirma auf Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 54 Millionen Dollar (40,1 Mio. Euro) verklagt, weil sie angeblich seine Anzugshose verloren hatte.

Im Zuge des zweijährigen Rechtsstreites hatten ihm die Geschäftsinhaber 12.500 Dollar (9.286 Euro) Schadensersatz angeboten, um endliche ihre Ruhe zu haben. Pearson lehnte das Angebot ab und erhöhte stattdessen seine Forderungen ständig. Der Prozess hatte über die USA hinaus Aufsehen erregt. (APA/dpa)

Nachlese:

Die teuerste Hose der Welt - Weil eine Änderungsschneiderei seine Hose verschmissen hat, fordert ein umtriebiger US-Richter 54 Millionen Dollar Schadenersatz
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