
Einsatz
Der kürzlich veröffentlichte Zwischenbericht zeigt, dass der Einsatz von Notebooks keinen erkennbaren Effekt auf die Leistungen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Schreiben zu haben scheint. Dennoch räumen die Forscher ein, dass die Schüler motivierter seien, besser mit dem Computer umgehen könnten und auch die Zusammenarbeit in Gruppen besser funktioniere. Auch eine englische Studie, veröffentlicht im Magazin "Educational Studies", zeigt, dass der Einsatz eines Computerprogramms die Lese- und Schreibfähigkeit von elf- bis zwölf-jährigen Kindern nicht verbessern kann. In den USA werden nun teilweise Projekte abgebrochen und Computer aus den Klassenzimmern verbannt. Grund dafür ist aber nicht nur die unveränderte Lernleistung, sondern auch technische Probleme und hohe Kosten, die viele Eltern nicht mehr tragen wollen.
Kreativ?
Eine andere Sicht der Dinge vertritt Mark Warschauer, Professor an der University of California, in seinem Buch "Laptops and Literacy". Darin vertritt er die Meinung, dass die Arbeit mit Computern im Klassenzimmer die Kreativität und Selbstständigkeit der Schüler fördere. Auch in der Schweiz ist man von den positiven Auswirkungen solcher Projekte überzeugt. Von der vergleichenden US-Studie hält man wenig, da es nicht der vorrangige Sinn sei, die Lernleistung in einzelnen Fächern wie Mathematik oder Deutsch zu steigern. Ziel sei es vielmehr, Interesse, Motivation und eigenständiges Lernen zu fördern. In diesen Bereichen sei der positive Einfluss von computergestütztem Lernen belegt, wie Dominik Petko, Leiter des Instituts für Medien und Schule der PHZ Schwyz, meint. (pte)
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Ich selbst war ein Zwischending aus beiden Welten. In der Normalschule schaffte ich in Mathe gerade eine 4, und wurde von einigen Gegenständen befreit. Als ich ins BBI in Wien kam, hatten wir pc-gestützes Lernen und siehe da, es ging auch mit meinen Noten bergauf. Ich kann das Projekt One Laptop per child o. ä. nur vollends unterstützen. Es lebe die Barrierefreiheit beim Lernen und Arbeiten. Ich wünschte, dass es diese Möglichkeiten früher gegeben hätte. Für Sehbeeinträchtigte und Blinde sind PCs und Notebooks das Tor zur Welt. Alle Skeptiker lade ich ein, den Blindenverband in Klagenfurt oder in der Hägelingasse in Wien zu besuchen.
Das kann ich nicht bestätigen. Ich war in einer der Ersten klassen mit Notebook unterricht in österreich. Gesurft haben wir während der stunde, in den Pausen hatten wir besseres zu tun. bis auf ein paar nerds die im schulnetzwerk Counter-strike gezockt haben ... aber mei, das hätten sie sonst zuhause gemacht. ...
bemerken möchte ich dass meine Mathe noten, mein Mathe Verständnis UND mein interesse an der Mathematik durch den Computereinsatz deutlich gestiegen sind. Aber ich bin ein einzelfall und nicht repräsentativ ...
Deutsch war im übrigen auch wesentlich einfacher, weil ich das geschriebene überprüfen und korrigieren konnte, ohne mein Heft voll zu schmieren.
ging mir genauso bezügl der lernerfahrungen. wahrscheinl wir aber in obigem artikel - wie leider so oft - mathematik mit rechnen verwechselt.
bei uns gab's halt einen 286er in der klasse, der wurde in der pause dann zum tank-wars spielen verwendet. :) also nix mit internet surfen. damals kam grad einmal das fidonetz auf. :)
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