Plassnik: Vorschule in gewissem Ausmaß vorstellbar

13. Juli 2007, 15:38
3 Postings

Außenministerin: "Sprachunterricht für all jene, die es brauchen" - Bei Gesamtschule hingegen ganz der Parteimeinung

Wien - Außenministerin Ursula Plassnik kann sich im Gegensatz zu manchen Parteikollegen eine Vorschule "in einem gewissen Ausmaß" vorstellen. Konkret nannte sie in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag Sprachunterricht für all jene, die es brauchen. Die Ministerin räumte gleichzeitig ein, dass ihre Meinung in Details der Linie anderer in der ÖVP widersprechen könnte. In Sachen Gesamtschule war sie hingegen ganz der Parteimeinung. Wahlfreiheit sei ihr wichtig, so Plassnik.

Erst kürzlich war ÖVP-Chef Vizekanzler Wilhelm Molterer ein wenig von dem bisherigen strikten Nein der Parteispitze zu einem verpflichtenden Vorschuljahr abgerückt und hatte für verpflichtende Angebote für Kinder mit Sprachdefiziten im Kindergarten plädiert.

Vernünftige Kultur der Zusammenarbeit entwickelt

Auf die Zusammenarbeit mit Kanzler Alfred Gusenbauer angesprochen meinte Plassnik, mit dem Regierungschef eine vernünftige Kultur der Zusammenarbeit entwickelt zu haben. Als "lächerlich" bezeichnet sie die Behauptungen aus der Sozialdemokratie, Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel sei weiterhin der Machthaber in der ÖVP. (APA)

  • Plassnik: Sprachunterricht für all jene, die es brauchen.
    foto: bernhard j. holzner/hopi media

    Plassnik: Sprachunterricht für all jene, die es brauchen.

Share if you care.