600.000 Besucher am Freitag

23. Juni 2007, 20:44
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Organisatoren zufrieden - Einsatzkräfte vermelden keine gröberen Vorfälle - SP zieht positive Zwischenbilanz der Alkoholkontrollen

Wien - Die Auftaktbilanz des 24. Wiener Donauinselfest fällt gut aus - anders als das Wetter, das am Freitag gegen 18.15 Uhr für ein zehnminütiges Hagelgewitter am Festareal sorgte. Trotz dieser meteorologischen Widrigkeiten hat der Veranstalter, die Wiener SPÖ, am Freitag 600.000 Besucher gezählt. "Sensationell", zeigte sich eine SP-Sprecherin erfreut von den guten Zahlen. Dabei hatten die Einsatzkräfte keine gröberen Vorfälle zu verzeichnen.

Nach den Verwüstungen, welche die Unwetterfront am Donnerstag auf dem Festgelände hinterlassen hatte, nahmen sich die Schäden des Gewitters am Freitag vergleichsweise harmlos aus. Lediglich das Bühnenschiff von Hubert von Goisern, auf dem der Barde im Rahmen seiner "Linz-Europatour 2007-2009" am Abend auftreten solle, wurde beschädigt. Das Konzert wurde deshalb von Freitag auf Sonntagabend verschoben.

Positive Bilanz

Eine positive Bilanz zog Festinitiator Harry Kopietz, SP-Landesgeneralsekretär, beim Thema der neuen Haus- und Platzordnung, die das "Komatrinken" von Jugendlichen unterbinden soll. Dabei werden stichprobenartig Taschen- und Ausweiskontrollen am Gelände durchgeführt, um zu verhindern, dass Minderjährige harte Alkoholika auf die Insel bringen. "Bei den Kontrollen gab es nur wenige Beanstandungen", so Kopietz.

Der Arbeiter-Samariter-Bund, der mit 150 Sanitätern und Ärzten auf dem Fest vertreten ist, vermeldete für Freitag 196 Einsätze. Dabei habe es sich primär um die Versorgung kleinerer Verletzungen gehandelt, wobei 40 Personen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, so Einsatzleiter Erwin Scheidl im APA-Gespräch. Die Zahl bewege sich im Rahmen der Vorjahre und auch die Alkohol geschuldeten Einsätze hätten trotz der laufenden Gegenkampagne nicht abgenommen.

Ebenfalls ruhig nahmen sich die Einsätze der Polizei aus, die sich am Freitag mit keinen größeren Fällen konfrontiert sah. Auch bei der Überprüfung der Einhaltung der Jugendschutzgesetze betreffend Alkoholausschank an Minderjährige hätte es meist keine Beanstandungen gegeben, hieß es Samstag früh aus der Einsatzzentrale. (APA)

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