Eis – Die Kostenfalle

31. Juli 2007, 12:34
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Ron Tyler erklärt, warum Kapitalismus keine Frage des Aggregatzustandes ist

Wer die Folge zum Thema „Eis“ verstehen will, braucht vielleicht ein bisschen Knowhow. Deshalb ist es Marc und Max, den Senkrechtstartern der Showbranche, ein Anliegen, ein paar Basics vorauszuschicken:

Eis gibt es in Kugel- und in Würfelform. Beim so genannten „Schleckeis“ wird erstere bevorzugt, weil sich die Zunge dann nicht an den Kanten verletzen kann. Schleckeis wird seit einigen Jahren auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten, zum Beispiel „Original", "Sour Cream & Onion", "Cheese & Onion", "Paprika", "Texas Barbecue Sauce" und "Hot & Spicy". Transportiert wird Eis für gewöhnlich in Plastiksäcken, auch Eistüten genannt.

Das klingt alles sehr erfreulich, doch unsere Helden von Ron Tyler sind für ihre kritische Weltsicht bekannt, und so verwundert es nicht, dass es Dick und Doof auch beim scheinbaren Wonnethema „Eis“ gelungen ist, erstens bisher 18 Anführungszeichen verwendet zu haben und zweitens die dunkle Seite am süßen Aggregatzustand zu finden. In monatelanger Recherche deckten sie einen großen Skandal auf, der Schöller, Eskimo, Inuit und wie sie alle heißen das Fürchten lehrt: Denn Eis wird bevorzugt im Sommer verkauft, wo die beliebte Süßspeise in Sekundenschnelle schmilzt, was die Schleckermäuler von Konsumenten zwingt, wieder neue, noch gefrorene Kugeln zu erstehen. Im Winter hingegen verkauft die Industrie lieber Glühwein, der in Sekundenschnelle abkühlt, was wiederum zu unfreiwilligen Hamsterkäufen bewegt. Die wollen doch alle nur Geld machen!

Ron Tyler fordert daher: Glühwein im Sommer und Eis im Winter. Wir lassen uns von den Großkopferten nämlich nicht länger auf den Schädel scheißen!

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