Interne Auseinandersetzungen bei Opera

29. Jänner 2008, 11:21
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Gründer Jon von Tetzchner setzt drei Aufsichtsräte ab, um eigenen Rauswurf zu verhindern

Recht massive interne Unruhen gibt es derzeit beim Browserhersteller Opera: Wie diverse norwegische Zeitungen berichten, hat Gründer und CEO Jon von Tetzchner gleich drei Aufsichtsräte aus dem Unternehmen geschmissen.

Absetzung

Die drei gehörten zu einer offenbar wachsenden Gruppe von Aufsichtsräten und Aktionären, die mit dem derzeitigen Kurs des Unternehmens unzufrieden sind. Von Tetzchner wollte mit der Aktion offenbar seiner eigenen Absetzung zuvor kommen.

Kritik

In der Kritik steht dabei vor allem die mangelnden Erfolge im Desktop-Bereich: Während man bei mobilen Browsern durchaus mit den Umsätzen zufrieden sein kann, ist der Marktanteil auch durch die kostenlose Abgabe der Software nicht spürbar gewachsen. Zusätzlich hat der Aktienkurs in den letzten Monaten spürbar nachgelassen, seit seinem Höchststand im März hat er bereits rund 60 Prozent eingebüßt. (red)

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Opera

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    foto: opera
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