IBS-Übernahme gescheitert

25. Juli 2007, 14:26
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Siemens konnte sich mit seinem freiwilligen Kaufangebot nur 66,5 Prozent der Anteile sichern

München/Höhr-Grenzhausen - Die Übernahme der Software-Firma IBS durch den Siemens-Konzern ist gescheitert. Siemens konnte sich mit seinem freiwilligen Kaufangebot nur 66,5 Prozent der Anteile sichern, hatte aber eine Mindestannahmequote von 75 Prozent gesetzt. "Wir bedauern, dass es nicht zu einer Übernahme durch die Siemens AG gekommen ist", sagte IBS-Vorstandschef Klaus-Jürgen Schröder. Siemens hatte fünf Euro je Aktie geboten. Insgesamt betrug die Offerte 35 Mio. Euro.

IBS wurde 1982 gegründet und beschäftigt in Europa sowie den USA rund 160 Mitarbeiter. Die Software des im rheinland-pfälzischen Höhr-Grenzhausen beheimateten Unternehmens ist weltweit bei gut 3.800 Kunden im Einsatz. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei rund 20 Mio. Euro.

Ein Siemens-Sprecher sagte, man respektiere die Entscheidung der IBS-Aktionäre. Einen neuen Anlauf mit einem höheren Angebot soll es nicht geben. Der IBS-Aktienkurs sank am Donnerstag um zwischenzeitlich rund 14 Prozent auf 4,20 Euro. (APA/dpa)

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