Espa entdeckt eine neue Asset-Klasse

29. Juli 2007, 19:13
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Unternehmensanleihen gefragt

Immer mehr Schwellenländer erwirtschaften Budgetüberschüsse, weshalb weniger Staatsanleihen emittiert werden. Fondsmanager setzten daher auf eine Alternative, die sie in Unternehmensanleihen gefunden haben. Die Erste Sparinvest (Espa), Fondstochter der Erste Bank, legt ab Anfang Juli einen neuen Anleihenfonds für Unternehmensbonds auf. Der "Espa Bond BRIK Corporate" wird hauptsächlich in Unternehmensanleihen aus Brasilien, Russland, Indien und Kasachstan investieren, deren Bonitäten im "mittleren Bereich" (BB+) liegen. Das Währungsrisiko soll "überwiegend" abgesichert werden.

Der Espa-Fonds ist übrigens der erste Fonds seiner Art im gesamten deutschsprachigen Raum. "Die genannten BRIK-Länder machen zu jeder Zeit mindestens die Hälfte des Fondsvolumens aus", sagt Karl Brandstötter, Leiter des Anleihenfondsmanagements der Espa. Darüber hinaus werden im Startportfolio auch noch Werte aus Indonesien, den Philippinen, Argentinien und Mexiko vertreten sein. Der Fonds eigne sich vor allem als Beimischung zu herkömmlichen Anleihenfonds, sagt Brandstötter. (bpf, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 21.06.2007)

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