Kooperationsvertrag mit dem ÖGB

25. Juli 2007, 11:29
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Bank soll auch nach Übernahme durch Cerberus eng mit Betriebsräten zusammenarbeiten

Wien - Die Bawag P.S.K. gehört zwar nicht mehr dem ÖGB, sondern seit Mitte Mai mehrheitlich dem US-Finanzinvestor Cerberus. Die engen Kundenbeziehungen zu Arbeitnehmern bzw. Betriebsräten will die frühere Gewerkschaftsbank jedoch auch nach dem Eigentümerwechsel beibehalten. Durch Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages wurde die weitere Zusammenarbeit zwischen ÖGB und Bawag P.S.K. besiegelt, teilte die Bawag am Mittwoch in einer Aussendung mit.

ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer und Bawag-Generaldirektor Ewald Nowotny unterzeichneten das Dokument, in dem die weitere Partnerschaft festgelegt wird. Beide betonten unisono die Bedeutung der weiteren engen Zusammenarbeit - auch nach dem Eigentümerwechsel. Eine wichtige Rolle soll dabei weiterhin das Bawag P.S.K. Betriebsservice und der VÖS (Verband Österreichischer Sparvereine), der sich aus den wichtigsten Betriebsräten aus ganz Österreich zusammensetzt, spielen. Diese repräsentieren zusammen auch die größte Kundengruppe der Bawag P.S.K., die Arbeitnehmer und Gewerkschaftsfunktionäre.

VÖS-Präsident Hans Judmann unterstrich die Bedeutung des VÖS als Bindeglied zwischen den Arbeitnehmern in den Betrieben und der Bawag. Hundstorfer sprach sich für eine weiterhin enge Kooperation mit der Bawag aus. Daran anschließend versprach Nowotny, dass sich die Bank auch in Zukunft um eine optimale Betreuung der Arbeitnehmer und Gewerkschaftsfunktionäre und Top-Konditionen im Spar- und Kreditbereich bemühen werde. (APA)

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