"Sie schossen wahllos um sich"

20. Juli 2007, 16:53
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Nigerias Obafemi Martins geriet in Lagos in eine Schießerei, seine Nationalteam-Karriere stellt der Newcastle-Spieler nun in Frage

Hamburg - Angreifer Obafemi Martins aus der von Berti Vogts trainierten nigerianischen Fußball-Nationalmannschaft hat in Lagos einen Anschlag überlebt. Maskierte Täter eröffneten am Montag an einer Tankstelle in Lagos das Feuer auf das Auto des 22-jährigen Spielers, berichteten britische Medien am Mittwoch.

"Sie schossen wahllos um sich und versuchten alle Insassen des Wagens zu töten. Es war die Hölle. Ich dachte, ich werde sterben", sagte Martins der "Sun". Der Profi vom englischen Club Newcastle United überstand den Anschlag unversehrt.

Die Gründe für den Vorfall sind unklar, doch es gibt Anzeichen dafür, dass Martins angegriffen wurde, weil er jüngst ein Länderspiel des Vogts-Teams verpasst hatte. "Ich fühle mich in Lagos nicht mehr sicher", sagte Martins, der sein Karriereende in der Nationalmannschaft andeutete: "Wenn die Situation außer Kontrolle gerät, glaube ich nicht, dass ich es überhaupt in Erwägung ziehen sollte, nach Hause zu kommen." (APA)

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    Obafemi Martins

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