Körper verletzender Sion-Präsident

20. Juli 2007, 16:53
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Christian Constantin ist schuldig gesprochen, er hatte nach Challenge-League-Spiel dem Schiedsrichter ein Bein gestellt

Luzern - Christian Constantin, der Präsident des Schweizer Fußball-Klubs FC Sion, ist vom Amtsgericht Luzern-Land am Mittwoch der Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Er wurde zu einer bedingten Geldstrafe von 24.500 Franken (14.735 Euro) sowie einer Busse von 8.000 Franken (4.811) verurteilt. Constantin wurde vorgeworfen, nach dem Challenge-League-Spiel Kriens - Sion (2. Liga) am 5. Dezember 2004 dem Schiedsrichter ein Bein gestellt und dem Schiedsrichter-Assistenten in den Unterleib getreten zu haben.

In erster Instanz war der 50-Jährige Anfang September 2006 wegen mehrfacher Körperverletzung zu einer bedingten Gefängnisstrafe von sechs Wochen verurteilt worden. Nun wurde die Gefängnis- in eine Geldstrafe (35 Tagesansätze zu 700 Franken) umgewandelt.

Im Spiel Kriens - Sion hatten die Luzerner in der Nachspielzeit mittels Elfmeter zum 2:2 ausgeglichen. Nach Spielende stürmten Zuschauer das Spielfeld, die Offiziellen flüchteten zum Spielerausgang. In dem Tumulten stürzte Referee Markus von Känel und erlitt Brust- sowie Rippenprellungen, Schiedsrichter-Assistenten Jose Antonio Gonzalez lag mit Blutergüssen im Unterleib ohnmächtig am Boden.(APA/Si)

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