"Spielberg neu": UVP-Verhandlung findet am 4. und 5. Juli statt

6. Juli 2007, 15:25
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26 Sachverständige stellen sich den Einwendern - Bescheid für Sommer angekündigt

Graz - Die mündliche Verhandlung im Zuge der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Projekt "Spielberg neu", eine Prüf-, Test- und Incentivestrecke mit Motorsporttauglichkeit auf dem Areal des ehemaligen Österreich- bzw. A1-Rings, wird am 4. und 5. Juli in Spielberg stattfinden. Dabei können Parteien, so sie Einwände vorgebracht haben, diese präzisieren. Ihren Fragen werden sich 26 Sachverständige stellen.

"Die vorgebrachten Themen müssen die gleichen sein wie zur Zeit des Edikts, als die Einwände schriftlich formuliert wurden", erklärt der Leiter der zuständlichen Abteilung des Landes, Alfred Langer. Möglich sei nur eine "Vertiefung" der Begründung durch die Beschwerdeführer. Geladen sind neben den Parteien, Gemeinden und Umweltanwältin Ute Pöllinger, die Unterzeichner von sieben Einwendungen. Da von einer Initiative "Pro Spielberg" 400 Personen eine Stellungnahme unterzeichnet haben, könnte es durchaus voll werden in der Veranstaltungshalle.

Logistisches Problem

"Das Ganze ist ein logistisches Problem", weiß Behördenvertreter Langer, der sich auch der "Brisanz" der verhandelten Materie bewusst ist. Laut seinem Zeitplan soll es noch im Sommer einen erstinstanzlichen Bescheid geben, gegen den binnen vier Wochen Rechtsmittel ergriffen werden können. Als Berufungsinstanz kann dann der Bundesumweltsenat eingeschaltet werden.

Dieser hatte Ende 2004 das ursprünglich wesentlich größer dimensionierte Vorgängerprojekt gekippt und einen Neustart notwendig gemacht, der bis zum Vorliegen aller Bewilligungen in den Händen der Projekt Spielberg Neu Entwicklungsgesellschaft des Landes liegt. (APA)

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