Fischler wird Energiebeauftragter

24. Juli 2007, 13:39
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Ex-Agrarkommissar leitet neu gegründete Raiffeisen-Klimaschutzinitiative

Wien - Ex-Agrarkommissar Franz Fischler ist neuer Energiebeauftragter bei Raiffeisen. Konkret wurde der Präsident des Ökosozialen Forums auf Vorschlag von Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad zum Obmann der neu gegründeten Raiffeisen-Klimaschutzinitiative bestellt, teilte der Österreichische Raiffeisenverband mit.

Raiffeisen wolle einen "Beitrag leisten, nationale und internationale Anstrengungen zum Klimaschutz zu unterstützen", so Konrad. Mitglieder des in Gründung befindlichen Vereins können Mitglieder des Raiffeisenverbandes und assoziierte Unternehmen der Raiffeisen-Gruppe werden, hieß es.

Schon jetzt gebe es in zahlreichen Mitgliedsunternehmen des Raiffeisenverbandes zum Teil bedeutende Aktivitäten zum Thema Klimaschutz, wie etwa die Produktion von Biodiesel und Biosprit, die Finanzierung und Errichtung von Biogasanlagen, Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarem Strom sowie die Produktion von Energierohstoffen oder die Finanzierung von Maßnahmen zur Wärmedämmung an Wohnbauten. Nun sollen diese Aktivitäten im Rahmen der Klimaschutzinitiative miteinander verknüpft und Synergien geschöpft werden.

Beitrag zum Klimaschutz

Franz Fischler wurde zudem auf Beschluss der Generalversammlung in den Vorstand des Österreichischen Raiffeisenverbandes kooptiert. Ziel sei die bessere Abstimmung der Aktivitäten von Raiffeisen-Unternehmen untereinander, erläuterte Fischler. Wichtig sei auch die Information der Öffentlichkeit, um die Bereitschaft jedes einzelnen Österreichers zu wecken, seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. "Entscheidend wird es sein, die Effizienz der eingesetzten Energie deutlich zu steigern."

Ein Bereich von wachsender ökonomischer und ökologischer Bedeutung werde auch die Bereitstellung land- und forstwirtschaftlicher Flächen für die Produktion von erneuerbarer Energie oder von Rohstoffen sein. "Erneuerbare Energie ist vom Grundsatz her vorwiegend dezentral einsetzbar. Das eröffnet die Möglichkeit, ländliche Regionen wirtschaftlich zu stärken und neue Arbeitsplätze zu schaffen", so Fischler. (APA)

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