GPA fordert faires Kilometergeld

26. Juli 2007, 13:35
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Bei 15.000 Jahres­kilometern mit 38 Cent schenkt ein Arbeitneh­mer seinem Arbeitgeber 1.000 Euro oder 2.000 Gratiskilometer

Wien - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) verlangt die rasche Erhöhung des Kilometergeldes. Der in vielen Kollektivverträgen vereinbarte Wert von 38 Cent decke die Kosten bei weitem nicht. Eine Kampagne der Interessengemeinschaft work@external wolle erreichen, dass Arbeitnehmer nicht mehr hunderte Kilometer gratis für die Firma unterwegs sind, so Gerhard Prochaska, Vorsitzender von work@external.

Bei durchschnittlich 15.000 Jahreskilometern mit 38 Cent schenkt ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber 1.000 Euro oder 2.000 Gratiskilometer. Bereits seit Ende 2005 wären 45 Cent pro km nötig gewesen, um die realen Kosten zu decken, rechnet Gerhard Prochaska nach. Eine Initiative der GPA im Sommer 2005 habe zwar die Erhöhung des amtlichen und dann auch des kollektivvertraglichen Kilometergeldes erreicht, der aktuelle Betrag bleibe aber weit hinter den tatsächlichen Kosten zurück. Außerdem stehe mit 1. Juli ein neuerlicher Preisschub bevor: "Sowohl die Mineralölsteuer als auch die Parkgebühren in vielen Städten sowie die Versicherungskosten werden angehoben. Diese Teuerungen dürfen nicht auf die Arbeitnehmer abgewälzt werden", fordert Claudia Kral-Bast, Leiterin des für Kollektivvertragspolitik zuständigen GPA-DJP-Geschäftsbereichs Interessenvertretung. (APA)

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