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13. Juli 2007, 15:36
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BürgerInnen-Info am Elite-Standort gestartet - Bürgermeister: I.S.T. Austria bringt hochqualitative Arbeitsplätze

Maria Gugging - Die Entscheidung, I.S.T. Austria (Institute for Science and Technology Austria) in Maria Gugging einzurichten, werde die Reputation Klosterneuburgs weiter steigern und auch wirtschaftliche Vorteile bringen. Daher werde die Stadt die Elite-Uni nach besten Kräften unterstützen, sagte Bürgermeister Gottfried Schuh (ÖVP) am Dienstagabend bei einer Informationsveranstaltung, zu der zahlreiche Interessierte in den Festsaal des Areals der ehemaligen Landesnervenklinik gekommen waren.

Regelmäßige Informationen

I.S.T. Austria bedeute weiters hochqualitative Arbeitsplätze. Schuh versicherte gleichzeitig, dass das Bauland nicht erweitert und das Landschaftsbild intakt bleiben werde. Das Management bezeichnete die Veranstaltung als Beginn regelmäßiger Informationen, auch nachzulesen auf der Homepage der Einrichtung. Zu finden sind auf dem neu eingerichteten Internetauftritt auch Jobangebote und das offizielle Logo der Hochschule.

Sinnvolle Verwertung des Grundstücks

Gerhard Tretzmüller, Baukoordinator des Landes Niederösterreich, erinnerte daran, dass die Absiedlung des Krankenhauses, das ins Donauklinikum Tulln integriert wird (die letzten Patienten werden im September verlegt), seit fünf Jahren bekannt war und daher eine sinnvolle Verwertung des 18 Hektar großen Grundstücks gesucht wurde. Darüber hinaus gehören dem Land je sieben Hektar mögliche Erweiterungsflächen, die im Süden und Norden angrenzen. Um diese, vor allem um die als Natura 2000 ausgewiesene, landwirtschaftlich genutzte "Plöcking", drehten sich dann auch die meisten kritischen Fragen. Für Spin-Offs - im Forschungsumfeld zu erwartende Betriebsansiedlungen - sollen im Austausch für Bauland auf dem Hauptgelände 1,8 Hektar umgewidmet werden. Wo sich derzeit der Hubschrauberlandeplatz für die Klinik befindet, soll die Architektur - durch eine Schneise mit Innenhof - im Berg "verschwinden". Eine Fußgängerbrücke über die B14 soll die Spin-Offs mit dem Uni-Areal verbinden.

Shuttle-Service für MitarbeiterInnen

Befürchtungen hinsichtlich erhöhten Verkehrsaufkommens wurden mit dem Hinweis auf die bisherige Frequenz durch das Krankenhaus entkräftet. Außerdem soll für I.S.T.-Mitarbeiter ein Shuttle von Wien-Mitte nach Maria Gugging eingerichtet werden.

Die Gebäudehöhe im Kernbereich orientiert sich an den bestehenden, renovierten bzw. noch zu sanierenden Hauptgebäuden - das sind vier bis fünf Geschoße (14 bis 17 Meter) - und soll zu den Hängen des Wienerwaldes hin auslaufen. Renoviert werden auch die vier bestehenden Wohnblöcke. Geplant ist auch ein Biomasse-Heizwerk. Östlich zum Zentralgebäude wird - mit direkter Anbindung - ein neuer Hörsaal für 200 Personen errichtet, der im Mai 2008 fertig gestellt sein soll. (APA)

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    Mit der neuen Homepage soll die Elite-Uni für BürgerInnen transparenter werden.

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