Pensionskasse AKP legt zu

10. Juli 2007, 11:13
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2006 wurde das höchste Beitragsaufkommen verzeichnet und erstmals ein Jahresüberschuss erzielt

Wien - Die APK Pensionskasse hat 2006 mit 300 Millionen Euro das höchste Beitragsaufkommen in ihrer Unternehmensgeschichte verzeichnet. Erstmals stiegen auch die an die Berechtigten ausbezahlten Leistungen (Pensionen und Abfindungen) auf über 100 Mio. Euro. Das veranlagte Vermögen wuchs um 13 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro. Es konnte ein Veranlagungsergebnis von 6,5 Prozent erzielt werden, teilte die AKP in einer Aussendung mit.

Mit diesem Ergebnis liege APK laut eigenen Angaben deutlich über dem durchschnittlichen Ergebnis der sonstigen überbetrieblichen Pensionskassen (ohne APK) von 4,9 Prozent. "Zu diesem erfreulichen Ergebnis hat unter anderem auch eine auf Mittel- und Osteuropa fokussierte Immobilienstrategie beigetragen", sagt APK-Vorstand Christian Böhm.

Die Zahl der Berechtigten stieg im Vorjahr auf knapp 84.000 (2005: rund 79.000), davon entfielen gut 70.000 auf Anwartschaften und 13.500 auf Pensionisten. Von den Gesamtberechtigten wurden bereits 83,4 Prozent ohne Mindestgarantie geführt. 118,4 (92,2) Mio. Euro wurden an Leistungen ausbezahlt. Die laufenden Beiträge stiegen auf 96,4 (89,5) Mio. Euro.

In Folge des Beitrittes eines Großkunden wurde eine weitere Veranlagungs- und Risikogemeinschaft (VGR) notwendig. Per Jahresende wurden 17 VGR geführt. Die APK beziffert ihren Anteil am Gesamtmarkt beim Vermögen auf 18 Prozent, bei den laufenden Beiträgen auf 19 Prozent, bei den Pensionen auf 26 Prozent und bei den Berechtigten auf 17 Prozent. Wirtschaftlich schloss die APK 2006 mit einem Überschuss von 2,45 Mio. Euro. 2005 wurde ein Verlust von 420.500 Euro eingefahren. (bpf, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20.6.2007)

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