Bush schließt Militär-Option im Atomstreit nicht aus

5. Juli 2007, 15:29
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"Ein Preis muss bezahlt werden"

Washington - US-Präsident George W. Bush schließt im Atomstreit mit dem Iran weiterhin einen Militärschlag nicht aus. Nach wie vor lägen alle Optionen auf dem Tisch, sagte Bush am Dienstag. "Meine Position hat sich nicht geändert", sagte Bush zu Beginn eines Treffens mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert in Washington.

Er hoffe aber, dass das Problem diplomatisch gelöst werden könne. Es sei wichtig, dass der Iran "Konsequenzen" wie Sanktionen oder andere wirtschaftliche Maßnahmen zu spüren bekomme. "Ein Preis muss bezahlt werden", sagte Bush. Zuvor hatte der Iran seinerseits mit der Ölwaffe gedroht.

"Wenn die Amerikaner sagen, dass sie einen Militäreinsatz im Zusammenhang mit dem Atomstreit nicht ausschließen, dann hat auch der Iran das Recht, Öl als Instrument in Betracht zu ziehen", zitiert die Zeitung "Sharq" den iranischen OPEC-Gouverneur Hossein Kazempour Ardebili.

Der Iran weigert sich nach wie vor, seine Urananreicherung zu stoppen. Die internationale Staatengemeinschaft vermutet, dass das Land nach Atomwaffen strebt. Der Iran bestreitet dies. (APA)

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