Stimmen: "Das ist schlimm"

5. Juli 2007, 16:00
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Stephan Sticher (GAK-Präsident): "Das ist schlimm. Wir sind mit dieser Entscheidung um die Früchte der harten Arbeit in den vergangenen sechs Monaten gebracht worden. Noch nie hatte der GAK ein so ehrliches Budget, doch es schaut so aus, als ob die Bundesliga gegen uns was hätte. Es wird am Mittwochnachmittag eine Krisensitzung mit dem Präsidium geben, bei der sich die Zukunft des GAK entscheiden wird."

Walter Messner (GAK-Vizepräsident): "Ja, wir sind geschockt. Wir haben eigentlich bis zuletzt mit der Lizenz gerechnet. Jetzt müssen wir für die Regionalliga die Weichen stellen. In den nächsten Tagen gilt es zu überlegen, wie es mit der Akademie, den Trainingszentren, dem Vereinsbüro und anderen Dingen weitergeht. Wir müssen uns jetzt erst erholen, aber werden uns im Präsidium in den nächsten zwei Tagen zusammensetzen, um diese Dinge zu besprechen."

Georg Pangl (Bundesliga-Vorstand): "Angesichts der vielfältigen Turbulenzen in den vergangenen Monaten rund um den Klub ist die Entscheidung - trotz der intensiven Bemühungen der Vereinsverantwortlichen im Rahmen des Zwangsausgleichsverfahrens - nicht gänzlich überraschend. Auf Grund der über 100-jährigen Tradition ist dem GAK ein erfolgreicher Neustart und die schnellstmögliche Rückkehr in die Bundesliga zu wünschen. Gleichfalls gilt es ehestmöglich eine Lösung für die vorbildliche Akademie zu finden, so dass zumindest die Nachwuchsarbeit erfolgreich fortgesetzt und das moderne Trainingszentrum weiter genützt werden kann."

Reinhold Lopatka (Sportstaatssekretär): "Der Abschied des GAK aus der Fußball-Bundesliga ist bedauerlich. Die hervorragende Nachwuchsarbeit des GAK muss aber erhalten bleiben und die Fußballakademie gesichert werden." Lopatka hat diesbezüglich mit Bundesliga-Präsident Martin Pucher bereits Kontakt aufgenommen, um den Fortbestand der GAK-Akademie sicherzustellen.

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