Angebot von John de Mol für die restlichen Endemol-Aktien

4. Juli 2007, 11:59
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Gemeinsam mit Silvio Berlusconis Mediaset

Nach der Übernahme von 75 Prozent am niederländischen "Big Brother"-Produzenten Endemol hat dessen Gründer John de Mol gemeinsam mit seinem italienischen Partner ein Kaufangebot für die restlichen Aktien auf den Tisch gelegt. Das Gemeinschaftsunternehmen Edam Acquisition von de Mol und dem Medienkonzern Mediaset des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi teilte am Montag mit, man wolle 24,55 Euro je Endemol-Aktie in bar bieten. Die Offerte solle Anfang Juli beginnen.

John de Mol hatte bereits im vergangenen Monat wieder die Kontrolle bei dem von ihm gegründeten Fernsehprogramm-Produzenten übernommen. Zusammen mit Mediaset und der US-Investmentbank Goldman Sachs erwarb de Mol einen Anteil von 75 Prozent von der spanischen Telefonica.

John de Mol arbeitet seit mehr als 30 Jahren im TV-Geschäft. Endemol hatte er 1994 mit seinem einstigen Rivalen Joop van den Ende gegründet. 2000 verkauften die beiden Geschäftsmänner das Unternehmen für 5,5 Milliarden Euro. (APA/Reuters)

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