Anna-Lindh-Preis an kolumbianische Menschenrechtlerin

11. Juli 2007, 11:52
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Leonor Zalabata Torres' Einsatz für Rechte der indianischen Urbevölkerung in Südamerika geehrt

Stockholm - Die kolumbianische Menschenrechtlerin Leonor Zalabata Torres erhält den diesjährigen Anna-Lindh-Preis in Schweden. Der mit 250.000 Kronen (26.498 Euro) dotierte Preis wurde ihr am Montag wegen des Einsatzes für die Rechte der indianischen Urbevölkerung in Südamerika zuerkannt. Der frühere schwedische Außenminister Jan Eliasson sagte bei der Bekanntgabe in Stockholm, Torres sei "eine wichtige Stimme für eine Gruppe, die nicht oft Gehör findet".

Aktive Rolle von Frauen in der Gesellschaft

Der Preis war von der sozialdemokratischen Partei Schwedens nach der Ermordung der schwedischen Außenministerin Anna Lindh 2003 gestiftet worden. Wie Lindh habe Torres sich für Dialog und Verständigung eingesetzt, sagte Eliasson weiter. Die Jury hob in ihrer Begründung auch den Einsatz der Kolumbianerin für eine aktive Rolle von Frauen in der Gesellschaft heraus. (APA/dpa)

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