Postbank Sieger-Strategie-Zertifikat: Möge der Beste gewinnen

11. Juli 2007, 19:29
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Mit Aktien, Renten und Rohstoffen auf Renditejagd gehen - von Christian Scheid

Haben Sie sich in diesem Jahr schon ein Formel-1-Rennen im Fernsehen angeschaut? Sehr spannend war es nicht: Häufig gab es Start-Ziel-Siege und obwohl erst wenige Rennen gefahren sind, scheint festzustehen, welche beiden Teams am Saisonende die Nase klar vorn haben: McLaren Mercedes und Ferrari. Die einzig spannende Frage ist, welcher der vier Top-Fahrer letztendlich Weltmeister wird. Glaubt man den Wettquoten, erringt Lewis Hamilton den Gesamtsieg. Das Problem solcher Wetten ist nur: Kommt es anders, ist der komplette Einsatz verloren. Ein solches Risiko fahren Anleger mit dem „Sieger-Strategie“-Zertifikat der Postbank (ISIN DE 000 139 667 9) nicht – ganz im Gegenteil. Mit diesem Papier setzen Sie gleichzeitig auf drei unterschiedliche Strategien. Und die eingebaute Kapitalgarantie bewahrt Sie vor Verlusten.

Das Zertifikat vereint drei Asset-Klassen: Aktien, Renten und Rohstoffe. Allerdings sind die Basiswerte, wie bei solchen Papieren sonst üblich, keine Indizes – sondern insgesamt sieben bekannte und langfristig erfolgreiche Investment-Fonds. Dabei sind zwei Renten-Fonds, vier Aktien-Fonds, die sich auf verschiedene Anlageregionen beziehen, und ein Rohstoff-Fonds. Weitere Besonderheit: Die Einzelstrategien bauen jeweils auf einen Mix der drei Asset-Klassen auf – mit unterschiedlicher Gewichtung. Bei der defensiven Ausrichtung besteht das Fondsportfolio aus 80 Prozent Renten, 15 Prozent Aktien und fünf Prozent Rohstoffen. Die ausgewogene Strategie setzt sich aus 50 Prozent Anleihen, 45 Prozent Dividendenpapieren und erneut fünf Prozent Rohstoffen zusammen. Der dynamische Mix enthält 70 Prozent Aktien, 25 Prozent Bonds und ebenfalls fünf Prozent Commodities. Dabei stört nur die dauerhaft niedrige Rohstoff-Komponente, die speziell bei der dynamischen Variante auch etwas höher hätte ausfallen können.

Alle sechs Monate, erstmals am 1. Februar 2008, kommen die drei Strategien auf den Prüfstand. Während der Laufzeit von sechs Jahren ergeben sich so zwölf Beobachtungstage, an denen die durchschnittliche Performance ermittelt wird – insgesamt 36 Werte. Höchststände werden stets gesichert: Am Laufzeitende wählt die Postbank dann den höchsten von einer der drei Strategien an einem Beobachtungstag erreichten Durchschnittswert aus. Diesen Wert bekommen Investoren anschließend zu 100 Prozent als Bonus ausgezahlt. Beispiel: Notiert die dynamische Strategie als beste an einem Stichtag beispielsweise 50 Prozent im Plus, erhalten Anleger 150 Prozent des Startwertes. Im schlechtesten Fall gibt es immerhin einen Bonus von zehn Prozent, was einer kleinen Mindestrendite von rund 1,1 Prozent p.a. entspricht.

ZJ-Fazit: Trotz des hohen Agios von drei Prozent: Das Strategie-Zertifikat stellt eine guten Gelegenheit dar, gleichzeitig in drei Anlageklassen – Aktien, Rohstoffe und Bonds – zu investieren. Die Kapitalgarantie, die Mindestverzinsung und vor allem die Höchststandsicherung machen es zu einem chancenreichen Investment für konservative Anleger.

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