Neururer rudert zurück

13. Juli 2007, 21:24
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Ex-Trainer über Doping-Vorwürfe gegen Schalke: "Eine unglückliche Vermischung meiner Aussage"

Düsseldorf- Peter Neururer hat den FC Schalke 04 vom Doping-Vorwurf freigesprochen. "Wenn das in dem Interview so steht, dann bin ich entweder falsch zitiert worden oder es ist eine unglückliche Vermischung meiner Aussage", sagte er den "Ruhr Nachrichten" (Freitag-Ausgabe) und schwächte damit seine brisante Aussage in Bezug auf den Revierclub ab. Während seiner Trainertätigkeit beim damaligen Fußball-Zweitligisten aus Gelsenkirchen vom 11. April 1989 bis 13. November 1990 sei "die Sache längst abgeschlossen" gewesen.

An seiner grundsätzlichen Behauptung, dass viele Spieler in den 80er Jahren "verrückt nach Captagon gewesen" seien, hält Neururer allerdings fest. Das sei aber vor seiner Schalker Zeit der Fall gewesen. "Es geht hier nicht um Dinge, die ich vom Hörensagen kenne. Ich weiß es, das können Sie mir glauben", sagte Neururer.

Der Fußball-Lehrer hatte mit Vorwürfen für Aufsehen gesorgt, wonach Doping im Fußball an der Tagesordnung gewesen sei. "Es ist mir bekannt, dass früher Captagon genommen worden ist. Bis zu 50 Prozent haben das konsumiert. Nicht nur in der zweiten Liga. Auf Schalke habe ich das 1989/90 auch mitbekommen", war Neururer in der "Sport Bild" zitiert worden. Daraufhin hatte ihn der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zur Mithilfe aufgefordert. "Wir haben Herrn Neururer gebeten, uns Namen und Beispiele zu nennen", sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger. (APA/dpa)

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