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Grein an der Donau.

vergrößern 678x412Der Rundweg ist in keiner Karte eingezeichnet, obgleich er seit Jahrzehnten besteht und in jüngster Zeit neu markiert und beschildert wurde. Nur auf den Plänen bei der Schiffsstation in Grein und beim Parkplatz am südlichen Ende der Donaubrücke finden sich richtige Angaben. Trotz der Mängel in den Karten kann man den richtigen Weg nicht verfehlen, der von einem Höhepunkt zum anderen führt, denn auch die Terrasse der Brandstetterkogelhütte – auch Viktoria-Adelheid-Hütte genannt – bietet eine Aussicht, die ihresgleichen sucht. Selbst beim Abstieg über den „bequemen Weg“ passiert man mehrere Punkte mit herrlicher Sicht auf die Donau und in das südliche Waldviertel.
Der Weg ist zwar teilweise etwas steil, weist aber keinerlei Schwierigkeiten auf, die Mühen nimmt man bei der Schönheit der Landschaft und der Einmaligkeit der Aussichtsplätze gerne in Kauf. Die Hütte auf dem Brandstetterkogel ist zwar auch mit dem Auto erreichbar, doch nur dem Wanderer erschließt sich die volle Romantik und Schönheit des Gebietes.
Die Route: Direkt in der Kurve am südlichen Ende der Greiner Donaubrücke beginnt der rot markierte Matrassteig, dem man ein Stück folgt, um dann nach rechts auf den ebenfalls rot markierten Weg 463a abzuzweigen. In mehreren Kehren geht es zur Höhe, schließlich erreicht man den Gipfelstein mit Friedenskreuz und Aussichtsplattform. Gehzeit: eine Dreiviertelstunde.
Auf der roten Markierung führt der Weg weiter, nach einem längeren Abstieg geht es wieder hinauf zur Hütte auf dem Brandstetterkogel. Gehzeit ab Gipfelstein: ebenfalls eine Dreiviertelstunde. Zurück auf der Anstiegsroute, dann nach rechts auf den rot markierten „bequemen Weg“, eine Forststraße. Schließlich erreicht man die Abzweigung des Matrassteiges und kehrt auf diesem zum Ausgangspunkt zurück. Gehzeit ab Brandstetterkogelhütte 1½ Stunden. (Bernd Orfer/Der Standard/Printausgabe/17./18.6.2007)
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Vorweg: Grein mag in Oberösterreich sein, die empfohlene Wanderung findet definitiv in Niederösterreich statt.
Rohdaten lt. GPS: 7.305 Meter Länge, mit dreifacher Glättung (je über +/- 5 Sekunden) sind's 547 Meter bergauf.
Perfekte Aussicht(en) von unterwegs und von der Schutzhütter; der Wirt etwas wortkarg, die Suppen jedoch sehr gut.
Danke für die Empfehlung!
absolut genialer Wirt, genialer Hund, geniale Hütte mit einem Schwerpunkt auf Gröstln und Mehlspeisen. Der Mann kann kochen und backen! War lange zeit international tätig und liebt die einsamkeit da oben.
Wortkarg ist er eigentlich gar nicht so sehr. Er erzählt auch gern die Geschichte der bayrischen Familie die sich schräg unterhalb Greins angesiedelt hatte weil die Österreicher so gemütlich wären usw ..
bis sie bemerkten dass die Österreicher gar nicht mehr so gemütlich sind wenn Zuagroaste meinen dass sie "eigentlich" keine Zuagroasten wären, und wieder nach Bayern zogen.
Zu empfehlen: Im Winter besuchen! sehr lauschig.
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