Bitschnau baut Olympiaschanze

10. Juli 2007, 11:29
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Die Vorarlberger Metallbaufirma verarbeitet 650 Tonnen Stahl zu einer modernen Sprungschanze für Garmisch-Partenkirchen

Bregenz - Die neue Olympia-Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen wird vom Vorarlberger Metallbauunternehmen Bitschnau GmbH in Nenzing (Bezirk Bludenz) gefertigt. Rund 650 Tonnen Stahl werden für das 10-Mio.-Euro-Projekt benötigt, teilte das Unternehmen in einer Aussendung am Freitag mit. Die futuristische Konstruktion soll rechtzeitig zur Vier-Schanzen-Tournee 2007/08 fertig gestellt sein.

Im Auftragsvolumen sind die Realisierung und Ingenieursleistung der Schanze, des Schanzentischs, das Schanzentischgebäude sowie der siebenstöckige Kampfrichterturm und der Schanzenvorbau enthalten. Die neue K-125-Schanze soll in weniger als acht Monaten realisiert werden. Für die Detailkonstruktion, Ausführung und Montage bleibe noch weniger Zeit, um rechtzeitig zum Jahresende fertig zu werden, so Bitschnau-Geschäftsführer und Inhaber Harald Bitschnau.

Der Neubau der Schanze in Garmisch-Partenkirchen wurde notwendig, da das FIS- Zertifikat für die veraltete Anlage auslief. Die alte Schanze war im April gesprengt worden, um Platz für eine moderne Anlage zu schaffen.

Die Bitschnau GmbH in Nenzing beschäftigt laut eigenen Angaben 120 Mitarbeiter, die 2006 einen Umsatz von 15 Mio. Euro erwirtschafteten. Das Unternehmen ist in den Bereichen Stahlbau, Aluminium- und Edelstahlverarbeitung, Dreh- und Frästechnik, sowie Sondergerätebau tätig. Bei Hubschrauber-Landeplattformen gilt der Vorarlberger Metallbauer als Spezialist. (APA)

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