Erwin Tinhof neuer Aufsichtsratspräsident bei Raiffeisen Burgenland

2. Juli 2007, 14:33
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Tinhof wurde bei der Generalversammlung der Raiffeisenlandesbank Burgenland zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt

Eisenstadt - Erwin Tinhof wurde bei der Generalversammlung der Raiffeisenlandesbank Burgenland am Donnerstagnachmittag zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Er folgt damit Helmut Thrackl als Obmann nach, der seine Funktion altersbedingt zurücklegte. Die Bankengruppe hat 2006 ihre Position als Marktführer im Burgenland ausgebaut. "2007 könnte neue Rekordergebnisse bringen", erklärte Generaldirektor Julius Marhold bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt.

"Die Konjunktur in Österreich und Europa ist äußerst positiv. Wir profitieren auch von der Entwicklung in Deutschland und Zentral- und Osteuropa", so Marhold. In diesem Geschäftsjahr möchte Raiffeisen die Marktposition weiter ausbauen, Impulse für die burgenländische Wirtschaft setzen sowie die Kompetenz und Kundenorientierung weiter ausbauen.

192.000 Kunden

Raiffeisen hat im Burgenland 192.000 Kunden, im Vorjahr konnten 12.000 Neukunden gewonnen werden. Die Bilanzsumme der Landesbank wuchs 2006 gegenüber 2005 um drei Prozent auf 1,9 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis ging von 17,7 auf 16,2 Mio. Euro zurück.

Thrackl übte 38 Jahre lang Funktionärstätigkeiten bei Raiffeisen aus, acht Jahre stand er als Präsident an der Spitze der burgenländischen Raiffeisen-Organisation. Ihm folgt mit Erwin Tinhof ein Winzer nach. Der 45-Jährige startete seine Karriere in der Weinakademie Burgenland und war seit 1995 Funktionär bei Raiffeisen. Der Weinbaubetrieb des Eisenstädters umfasst zwölf Hektar. (APA)

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