Starke Leistung von Paszek

12. Juli 2007, 13:46
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Österreichs Toptalent verlor im Achtelfinale von Birmingham gegen gegen Scharapowa erst nach über zwei Stunden und gewann dabei immerhin einen Satz

Birmingham - Österreichs Riesentalent Tamira Paszek hat etwas mehr als 14 Tage nach ihrem Zweitrunden-Duell mit der Weltranglisten-Ersten Justine Henin bei den French Open in Paris in Birmingham auch die Nummer 2 der Welt fordern können. Die erst 16-jährige Vorarlbergerin musste sich am Samstag im Achtelfinale des Rasenturniers Maria Scharapowa nach 2:05 Stunden mit 3:6,6:4,2:6 geschlagen geben. Nächster Einsatz von Paszek ist in Wimbledon (ab 25. Juni).

Das Match war eigentlich schon seit Donnerstagmittag auf dem Programm gestanden, doch der Dauerregen in Birmingham hat die Verschiebung um insgesamt 48 Stunden nötig gemacht.

Kampfgeist, Regen, Satzausgleich

Der Satzgewinn gegen die topgesetzte Russin zeugt aber erneut vom großen Potenzial der Vorarlbergerin. Paszek zeigte gegen die Russin erneut ihren Kampfgeist, auch in scheinbar aussichtslosen Situationen. Im ersten Satz verkürzte die Dornbirnerin noch von 1:5 auf 3:5, dazwischen wurde das Match nach knapp 35 Minuten Spielzeit vom Regen heimgesucht und für rund eine Stunde unterbrochen. Im zweiten Durchgang hielt Paszek aber von Beginn an mit und schaffte im zehnten Game das Break zum Satzausgleich.

Doch im finalen Satz gelang Scharapowa gleich ein Break, die sofortige Rebreak-Chance blieb ungenützt und die Russin zog in der Folge auf 4:0 davon. Damit war das Match quasi entschieden, obwohl Paszek auch hier noch zwei Chancen zum 3:5 vorfand. Scharapowa nützte ihren ersten Matchball zum Sieg im ersten Duell mit der Österreicherin.

"Kann mit Top-5 mithalten"

Paszek war mit ihrer Leistung zufrieden: "Ich bin nicht sonderlich enttäuscht, denn ich habe eine super Partie gespielt und die richtige Taktik verwendet. Ich habe einmal mehr gesehen, dass ich auch mit Top-5-Spielerinnen mithalten kann."

Die entscheidende Phase sei der Beginn des Entscheidungssatzes gewesen. "Gleich im ersten Game musste ich meinen Aufschlag abgeben. Dann hatte ich die Chance aufs Rebreak, die habe ich aber leider nicht genutzt. Danach hatte Scharapowa die Oberhand."

Die Vorarlbergerin bleibt nun bis Donnerstag zwecks Training in Birmingham und wird dann Richtung Wimbledon reisen. Die Erwartungen sind natürlich schwierig zu definieren, aber Paszek stellte klar: "Ich fühle mich auf Rasen wohl. Das ist der Belag, der mir schon immer getaugt hat. Aber viel hängt auch von der Auslosung ab." (APA/red)

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    Die junge Vorarlbergerin zeigte erneut ihr Talent.

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    Scharapowa musste für ihren Sieg hart arbeiten.

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