Segel setzen für den Frieden

14. Juni 2007, 19:56
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"Mirno More"-Chef Leo Frey bat ins "Manolos" zu einer Charity-Auktion

Es gibt da ein paar Dinge, die auf einem Boot nicht funktionieren. Weil sich beim Segeln sehr bald zeigt, dass bei Streit über Dinge wie Nationalität oder Religion rasch nix weitergeht - aber wenn Individuen ein Team werden ... etc.

Dass Segeln das Prädikat "sozialpädagogisch wertvoll" trägt, ist nicht neu: 1994 gingen erstmals Boote der Friedensflotte "Mirno More" mit Kindern und Jugendlichen vom "Rand der Gesellschaft" auf Segeltörn. Vor allem Kriegswaisen und Vertriebene der Balkanländer sollten lernen, Vorurteile über Bord zu werfen. Mittlerweile ist die Flotte auf 80 Schiffe gewachsen. Weil so ein Projekt aber Geld braucht, bat "Mirno More"-Chef Leo Frey am Mittwoch ins "Manolos" zur Charity-Auktion. Frauenministerin Doris Bures patronierte, ORF-Dame Eva Pölzl moderierte - und Dorotheum-Auktionator Leopold Pfaffl stöhnte leise: "Das ist diese Woche meine dritte Charity-Auktion - es ist Juni, aber es geht zu, als wäre bald Weihnachten. Aber im Grunde ist das gut so." (Thomars Rottenberg, DER STANDARD - Printausgabe, 15. Juni 2007)

  • Junge Kunst für junge Seeleute: Bures und Pölzl trieben an Land fast 11.000 Euro auf.
    foto: thomas rottenberg

    Junge Kunst für junge Seeleute: Bures und Pölzl trieben an Land fast 11.000 Euro auf.

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