Kärntner Industrie setzt auf Frauen

18. Juli 2007, 12:39
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Land mit niedrigster Frauenerwerbsquote Österreichs: Industriellenvereinigung will Kurswechsel

Klagenfurt - Die Anhebung der Frauenerwerbsquote und Weiterbildung, das sollen in Zukunft wesentliche Aufgaben der Industriellenvereinigung Kärnten sein. Diese Ziele formulierte IV-Präsident Otmar Petschnig am Donnerstag. Das dieses Jahr gefeierte 60-Jahr-Jubiläum nützte die Interessenvertretung für die Ausarbeitung eines Positionspapiers mit dem Titel "Industrieland Kärnten - Leistung und Lebensqualität", das von Kärntner Topmanager(inne)n erstellt wurde.

Niedrigste Frauenerwerbsquote

Da der Wettbewerb in Zukunft durch die Qualifizierung der MitarbeiterInnen entschieden werde, wolle sich die IV künftig bei allen Bildungsfragen kräftig zu Wort melden, meinte Petschnig, der auch mehr Frauen für die Arbeit in der Industrie begeistern möchte. "Kärnten hat die niedrigste Frauenerwerbsquote in Österreich, hier müssen wir gegensteuern", erklärte er. Daher seien die Bereiche Kinderbetreuung und familienfreundliche Arbeitszeiten auch wichtige Themen für die Industriellenvereinigung. (APA)

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