Reischl plant Expansion in Puch

10. Juli 2007, 11:29
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Die Salzburger Max Reischl Gruppe möchte noch in diesem Jahr 40 bis 50 Arbeitsplätze aus dem Betriebsstandort in Italien nach Salzburg verlegen

Salzburg - Die Salzburger Max Reischl Gruppe möchte noch in diesem Jahr 40 bis 50 Arbeitsplätze aus dem Betriebsstandort in Italien auf den Standort Puch-Urstein (Tennengau) verlegen. Allerdings hängt diese weitere Standortentwicklung noch von den Ansiedlungsförderungen des Landes Salzburgs und Raumordnungsfragen ab. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Pressekonferenz mit.

Das Unternehmen hatte bereits im Jahre 2005 um 16 Mio. Euro einen Teil seiner Logistik- und Fertigungskapazitäten am Standort Puch-Urstein gebündelt: Die beiden vorigen Salzburger Standorte der Firmen "Alpen-Maykestag" und "Haas+Sohn" wurden in der Zentrale in Puch-Urstein zusammengelegt. "Wir haben uns eindeutig für den Standort Salzburg entschieden", sagte Geschäftsführer und Eigentümer Max R. Reischl. Nun soll auch die Fertigung von Hartmetall-Frässtiften und das Lager aus Italien in die Zentrale in Puch eingegliedert werden, betonte der Firmenchef. Die Standortentwicklung würde rund drei Mio. Euro erfordern.

Abhängig von Ansiedlungsförderungen

Ob dieses Investment getätigt werden kann, hängt sowohl von den Ansiedlungsförderungen des Landes Salzburg, als auch von einer fehlenden Bewilligung in der Raumordnung am bisherigen Standort Eugendorf ab. "Unser neues Herzstück in Puch-Urstein wird uns helfen, Kosten einzusparen, ohne dabei Mitarbeiter abzubauen, ganz im Gegenteil, wir planen sogar, neue Arbeitsplätze zu schaffen", ist sich der Geschäftsführer sicher.

Die Firmengruppe produziert unter der Marke "Alpen" Präzisionswerkzeuge für Gewerbe und Handwerk und unter der Marke "Maykestag" Hochleistungswerkzeuge für die industrielle Zerspanung. "Haas+Sohn" ist in Österreich Marktführer für Einzelraumheizgeräte. Beide Unternehmen beschäftigen derzeit in der Tennengauer Zentrale 126 Mitarbeiter. Mit vier österreichischen Standorten sowie je einem in Tschechien, Ungarn und Italien erzielt die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 77 Mio. Euro und beschäftigt derzeit 850 Mitarbeiter. (APA)

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