ORF-Info: Kritik aus allen Parteien

27. Juli 2007, 17:50
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Die Opposition kommt in den "ZiBs" kaum noch vor, die Redezeit ist großkoalitionär aufgeteilt

Wien - Die ORF-Stiftungsräte arbeiten am Donnerstag nicht nur "Mitten im Achten" auf. Auch die TV-Information nehmen sich die - politisch bestellten - Räte vor.

Leserinnen und Leser des STANDARD kennen den Anlass schon aus den monatlichen Statistiken von Mediawatch: Die Opposition kommt in den "ZiBs" kaum noch vor, die Redezeit ist großkoalitionär aufgeteilt. Selbst das im Mai noch weit überproportional vertretene BZÖ verweist nun auf keinerlei O-Töne in der Woche Ende Mai/Anfang Juni. Die Wortspenden von Politikern nahmen, nicht zwingend ein Nachteil, insgesamt ab.

Sogar aus der SPÖ, der ORF-General Alexander Wrabetz nahe steht, kommt Kritik. Kanzlersprecher Stefan Pöttler spricht von einem "Warnsignal", dass die "ZiB 1" Samstag weniger als 700.000 Zuschauer hatte. Der ORF nimmt Kritik aller Fraktionen als Bestätigung. (fid, APA/DER STANDARD; Printausgabe, 14.6.2007)

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