SimCity Societies: Zwischen Polizeistaat und Paradies

16. Oktober 2007, 11:38
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Electronic Arts wird den neuesten Teil seiner Sim-City-Serie im Herbst in den Handel bringen

In einer Aussendung gab der weltgrößte Spielepublisher Electronic Arts (EA) den Veröffentlichungstermin des neuesten Teils seiner Sim-City-Serie bekannt.

Art und Gesellschaftsform

SimCity Societies, der Nachfolger der Städtesimulation SimCity für PC, soll im November 2007 in den Handel kommen. Die SpielerInnen können nicht nur ihre Wunschstädte errichten, sondern auch Umwelt, Kultur und Gesellschaftsform frei nach ihren Vorstellungen gestalten. Ob Künstlerstadt, Geisterstadt oder spirituelle Gemeinde – die SpielerInnen entscheiden welche Art und Gesellschaftsform man erstellen möchte.

Polizeistaat oder Paradies

„In SimCity Societies kann der Spieler eine Vielzahl von verschiedenen Städten mit charakteristischen Gesellschaften nach seiner Vorstellung erschaffen“, so Rod Humble, Studio Head von The Sims Division. „Manchmal baue ich einen rigorosen Polizeistaat auf, in dem Faulpelze in Erziehungsanstalten geschleift werden und arbeitswillig wieder herauskommen. Oder ich erschaffe eine grüne Gemeinde in den Tropen, in der die Bürger ihre eigene Nahrung anbauen und die Umwelt bleibt fast unberührt.”

Ein große Auswahl

Den SpielerInnen stehen eine Auswahl von über 350 Gebäude-Typen zur Verfügung, wobei alle Elemente frei kombiniert werden können. So läßt sich herausfinden, was passiert, wenn sich widerspenstige Bürger in einer Diktatur offen gegen die Staatsgewalt auflehnen. Ebenso kann eine Stadt mit Riesenrädern, Lebkuchenhäusern und Schokoladenfabriken errichtet werden. Dabei steht eine breit gefächerte Auswahl an Architekturperioden zur Verfügung – von realistisch bis fantasievoll, vom Industriezeitalter bis zum futuristischen Design. Im Verlauf der Städteentwicklung werden neue Gebäude freigeschalten, die den Fortschritt der Stadt vorantreiben oder plötzlich einen Rückschritt hervorrufen können.

Neue Ressourcen

SimCity Societies stellt eine Reihe neuer Möglichkeiten vor, mit denen man Gebäude miteinander kombinieren kann. Auf diese Weise werden neue Ressourcen, so genannte soziale Energien, verbraucht oder produziert. Wie die SpielerInne diese Ressourcen – Industrie, Wohlstand, Gehorsam, Wissen, Gläubigkeit und Kreativität – verwenden, ist ausschlaggebend für das soziale Gefüge der eigenen Stadt. Von futuristischen Metropolen und fantastischen Spukstädten bis zum erbitterten Polizeistaat – alles ist möglich und der Spieler entscheidet.(grex)

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    foto: ea
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