SAS legt Strategieplan vor

11. Juli 2007, 15:29
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Mit Kostensenkungen und dem Verkauf von Unternehmensteilen will die skandinavische Fluggesellschaft SAS ihre Gewinne mehr als verzehnfachen

Stockholm - Mit Kostensenkungen und dem Verkauf von Unternehmensteilen will die skandinavische Fluggesellschaft SAS ihre Gewinne mehr als verzehnfachen. Unter anderem wolle sich der Konzern von der spanischen Gesellschaft Spanair trennen, teilte SAS am Mittwoch bei der Vorstellung des Umstrukturierungsplans "Strategie 2011" mit.

Auch sollten die Beteiligungen an der britischen BMI und Air Greenland verkauft werden. SAS kämpft seit Jahren mit der wachsenden Konkurrenz durch Billigflieger und steigenden Kerosinkosten.

Neue Ausrichtung

Ziel bis 2011 sei ein jährlicher Vorsteuergewinn von umgerechnet 425 Mio. Euro und Einsparungen in Höhe von knapp 300 Mio. Euro. Im vergangenen Jahr verdiente die Gesellschaft knapp 31 Mio. Euro. "Mit unserer neuen Ausrichtung schaffen wir in den kommenden vier Jahren die Voraussetzungen für Wachstum in allen Märkten und einen Anstieg der Passagierzahlen um 20 Prozent", erklärte der Konzern. SAS gehört zur Hälfte dem dänischen, schwedischen und norwegischen Staat. Die Aktien zogen um mehr als 1,5 Prozent an und damit stärker als der Gesamtmarkt in Stockholm.

Das Unternehmen kündigte auch ein neues Modell zur Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften an. Dadurch solle die in der Firma herrschende Streikkultur gebrochen werden. Erst Ende vergangenen Monats war ein Ausstand des Kabinenpersonals bei der schwedischen SAS-Tochter beendet worden. (APA/Reuters)

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