Hahn: "Versuch der Provokation"

29. Juni 2007, 10:34
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Häupl befindet sich in seiner "traditionellen sommerlichen Frustphase" so der Wiener ÖVP-Chef

Wien - Wissenschaftsminister und Wiener ÖVP-Landesparteichef Johannes Hahn hat am Dienstag die Aussagen des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl zum Koalitionsklima kritisiert und von einem "Versuch der Provokation" gesprochen: "So wie ich Bürgermeister Häupl kenne, ist er sauer auf Gusenbauer, und seinen Frust lässt er jetzt an der Koalition aus. Seine traditionelle frühsommerliche Frustphase soll er bitte in Wien auskurieren."

"Unausgegorene Ideen" der SPÖ

Hahn übte seinerseits Kritik an der SPÖ: Diese komme jeden Tag mit unausgegorenen Ideen, "die permanent Geld kosten", gehe mit diesen ohne Absprache an die Öffentlichkeit und wundere sich dann über die Reaktion des Koalitionspartners. Die Serie an Testballons solle die Kanzlerpartei schön langsam einstellen. Verantwortungsvolles Regieren heiße auch Prioritäten setzen und Verantwortung für die Folgen und die Kosten tragen, so Hahn. Daher stelle sich die Frage, wer eigentlich verärgert und frustig sein sollte.(APA)

  • Johannes Hahn bringt sich in die Koalitionsdebatte ein und attestiert Häupl eine "traditionelle frühsommerliche Frustphase"
    standard/matthias cremer

    Johannes Hahn bringt sich in die Koalitionsdebatte ein und attestiert Häupl eine "traditionelle frühsommerliche Frustphase"

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