EDS will Oö. Landesverlag nicht verkaufen

10. Juli 2007, 11:30
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Muttergesellschaft expandiert in den nächsten zwei Jahren in Osteuropa - Zunächst in Rumänien, später voraussichtlich in der Ukraine

Linz - Die Druckerei Landesverlag Druckservice in Wels in Oberösterreich soll entgegen anders lautenden Gerüchten nicht verkauft werden, sondern bei der Passauer Euro Druckservice AG (EDS) bleiben. Das berichtet das Branchenmagazin 4c in seiner morgen, Mittwoch, erscheinenden Ausgabe. Binnen der nächsten zwei Jahre wolle EDS in Osteuropa weiter expandieren, kündigte EDS-Vorstandsvorsitzender Christian Senff an.

"Rumänien ist höchstwahrscheinlich als Nächstes dran und danach vermutlich die Ukraine", so Senff gegenüber 4c. Trotz des Osteuropa-Fokus des Konzerns und entsprechender Kaufangebote von Mitbewerbern, wolle man die Landesverlag Druckservice aber "unbedingt" behalten. "Der Betrieb passt sehr gut in unser Portfolio, weil er der zweitgrößte unabhängige Verlagsdrucker in Österreich ist", erklärte Senff.

EDS mit Sitz in Passau beschäftige rund 1.500 Mitarbeitern und sei mit zwölf Standorten eines der größten Druckunternehmen Europas, heißt es in dem Artikel weiter. Das Unternehmen betreibe Druckereien in Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und Ungarn und erwirtschaftete 2006 einen Umsatz von insgesamt 200 Mio. Euro. Im März 2007 habe der bisherige Eigentümer, die Verlagsgruppe Passau, das Unternehmen an den Londoner Finanzinvestor 3i verkauft. (APA)

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