InVision will bis zu 41 Millionen Euro einsammeln

11. Juli 2007, 15:51
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Insgesamt werden bis zu 1,08 Mio. Aktien in einer Preisspanne zwischen 32,00 und 38,00 Euro angeboten

Berlin - Das nordrhein-westfälische Software-Unternehmen InVision will bei seinem Börsengang in einer Woche bis zu 40,9 Mio. Euro einsammeln. Insgesamt werden bis zu 1,08 Mio. Aktien in einer Preisspanne zwischen 32,00 und 38,00 Euro angeboten, wie das Unternehmen aus Ratingen bei Düsseldorf in der Nacht auf Dienstag mitteilte. Von Mittwoch bis Donnerstag können die Titel gezeichnet werden, am Montag darauf soll das Börsendebüt im streng regulierten Frankfurter Börsensegment Prime Standard stattfinden. Mit den Erlösen aus dem Börsengang will das Management um Vorstandschef Peter Bollenbeck vor allem den Vertrieb ausbauen.

Ein Großteil der Emissionserlöse fließt auf das Konto des Unternehmens: Rund zwei Drittel der Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung, der Rest aus dem Bestand der drei Unternehmensgründer, die jedoch auch nach dem Gang an den Kapitalmarkt die Mehrheit behalten wollen. Begleitet wird die Emission von der WestLB und M.M.Warburg.

Das 1995 gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt Programme zur Personalplanung, die unter anderem von der Deutschen Telekom, IKEA und der niederländischen Bank ABN Amro eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr erzielte InVision damit einen Umsatz von 10,7 Mio. Euro, wovon unter dem Strich 1,4 Mio. Euro übrig blieben. (APA/Reuters)

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