Staatspreis 2007 für "Garten Eden Österreichs"

1. Juli 2007, 16:44
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Preisträger in drei Kategorien: Kamptalgärten in Niederösterreich, Alpenresort Schwarz in Tirol und Kräuterdorf Irschen in Kärnten

Schloss Hof - "Garten Eden Österreich": Unter dieses Motto hat das Wirtschaftsministerium den Tourismus-Staatspreis 2007 gestellt. Im passenden Ambiente, dem prächtig revitalisierten Schloss Hof im Marchfeld, wurden am Dienstag die Sieger vor den Vorhang gebeten: Die Kamptalgärten in Niederösterreich gewannen in der Kategorie "Touristische Besuchs- und Ausflugsziele", das alpine Gartenparadies im Alpenresort Schwarz in Tirol (Hotellerie und Gastronomie) und das Kräuterdorf Irschen in Kärnten (kommunale Gartenprojekte) waren die weiteren Sieger.

Das Wirtschaftsministerium verstehe sich als aktiver Impulsgeber für den Tourismus, sagte Staatssekretärin Christine Marek bei einer Pressekonferenz vor der Preisverleihung. Die Auszeichnung durch den im Zwei-Jahres-Rhythmus vergebenen Staatspreis soll auch als Marketinginstrument nutzbar sein. Österreich verfüge über ein umfassendes gartentouristisches Potenzial, das in vielen Initiativen genutzt werde, hob Marek auch die Rückbesinnung auf historische Gärten - Paradebeispiel Schloss Hof - hervor. Boomende Gartenmärkte und -ausstellungen zeigen die Bedeutung des Gartens als starker Wirtschaftsfaktor.

50 Projekte eingereicht

Über 50 Projekte sind eingereicht worden. Die Kamptalgärten beeindruckten die Jury als erste und größte Gartenkooperation in Österreich: An 19 Standorten werde Gartenkunst und -gestaltung erlebbar gemacht. Der Verein Kamptalgärten animiert seine Mitglieder zu Aktivitäten für touristische Angebotsaufbereitung mit großer Bandbreite.

Am "Alpinen Gartenparadies im Alpenresort Schwarz" lobte die Jury den 1.100 Quadratmeter großen Naturerlebnis-See, den Alpinen-Outdoor-Saunagarten und den Feng-Shui-Garten, die nicht nur das Gesamtangebot des Alpenresorts Schwarz abrunden, sondern ein einzigartiges Hotelangebot darstellen.

Das "Kräuterdorf Irschen" beeindruckte die Jury mit Kräutergärten auf 1.200 m Seehöhe und 300 Bauerngärten. 517 Pflanzenarten, davon 42 offiziell anerkannte Heilpflanzen und 115 Volksheilpflanzen unterstreichen die gartentouristische Kompetenz im Allgemeinen und die Konzentration auf Kräuter im Speziellen. Irschen habe auf beispielhafte Weise gezeigt, wie man sich durch eine thematische Konzentration erfolgreich als Marke positionieren kann. (APA)

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