Constantia besitzt bereits knapp 78 Prozent an Amag

2. Juli 2007, 15:56
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Kartellbehörden prüfen die Übernahme, eine Freigabe ist bis Angang Juli möglich

Wien - Die Mehrheitsübernahme des Ranshofener Aluminiumkonzerns Amag durch die Constantia Packaging geht in die letzte Runde. Die Kartellbehörden wurden bereits um "grünes Licht" ersucht, berichtet das "Wirtschaftsblatt" (Dienstag-Ausgabe). Eine Freigabe sei bis Anfang Juli zu erwarten.

Nach längerem Tauziehen gebe der Chef des Aluminiumkonzerns Klaus Hammerer nun seinen 40-Prozent-Anteil ab. Das Presswerk mit einem Jahresumsatz von 155 Mio. Euro und 300 Mitarbeitern bleibt in seinen Händen, so die Zeitung.

Nach dieser Abspaltung halte die in Wien notierte Constantia nun 77,9381 Prozent an der Amag. Der Anteil der Mitarbeiterstiftung steige von 20 auf knapp 22,1 Prozent. Rund die Hälfte davon solle dieses Jahr noch an Constantia abgetreten werden.

Der Chef der Constantia, Hanno Bästlein, habe zur Übernahmefinanzierung, geschätzte 200 Mio. Euro, eine Hybridanleihe in Aussicht gestellt. Rund 100 Mio. Euro könnte er erzielen, wenn er den Amag-Anteil von 12,83 Prozent über die Börse abverkauft. Schließlich mache es wenig Sinn, wenn die Tochter an der Mutter beteiligt sei, heißt es laut "Wirtschaftsblatt" von Seiten des Unternehmens. (APA)

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