UNO kritisiert neues Einwanderungsministerium

12. Juli 2007, 17:53
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Politische, ökonomische und soziale Fragen würden unter ethnischen und rassischen Gesichtspunkten behandelt

Genf - Der UN-Menschenrechtsrat hat die Bildung des neuen französischen Ministeriums für Einwanderung und nationale Identität kritisiert. Der UN-Berichterstatter für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Doudou Diène sagte am Montag vor dem Menschenrechtsrat in Genf, Einwanderung werde unter den Gesichtspunkten der Sicherheit und als Bedrohung für die nationale Identität gesehen. Politische, ökonomische und soziale Fragen würden unter ethnischen und rassischen Gesichtspunkten behandelt.

Der langjährige Freund des konservativen neuen Staatschefs Nicolas Sarkozy, Brice Hortefeux, leitet das umstrittene Ministerium. Kritik gibt es auch von der französischen Opposition und Menschenrechtsorganisationen. (APA)

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