Euro 2008: Markenverstöße sollen streng geahndet werden

4. Juli 2007, 12:13
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Keine "fremden" Logos in so genannten Exklusivzonen erlaubt

Wer sich im kommenden Jahr die Spiele der Fußball-Europameisterschaft live ansehen oder die Tore beim Public Viewing bejubeln will, sollte ein besonderes Augenmerk auf die Kleiderwahl legen. T-Shirts, Hüte, Schals, Banner, Fahnen etc. auf denen fremde Logos, also nicht die der offiziellen EURO-Partner, abgebildet sind, können den Fans von den Marketing-Wächtern im Handumdrehen abgenommen werden. Dass man in Österreich Verstöße gegen das Rechteschutz-Programm streng ahnden wird, kündigte der EURO-Chefkoordinator der österreichischen Bundesregierung, Heinz Palme, am Montag an.

Die UEFA werde ein so genanntes "Serviceteam" einrichten, das im Vorfeld der Europameisterschaft die Werbung in Medien und Außenwerbung überwachen soll und während des Turniers innerhalb der Stadien und Public-Viewing-Bereiche beobachtet, ob Markenverletzungen stattfinden. Spaß verstehen die Markenhüter keinen: Wer erwischt wird, soll gerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden, so Palme.

Exklusiv-Zone

Nicht nur fremde Marken und gefälschte Logos auch das Verteilen von kommerziellen Artikeln oder politischen Broschüren sind in der so genannten Exklusiv-Zone in und rund um die Stadien und Fanmeilen tabu. Gratiszeitungen können sich um eine behördliche Genehmigung bemühen.

Fanmeilen, bzw. große Public-Viewing-Plätze wird es laut Palme in den vier "Host Citys" geben. Außerdem hat sich die "Kronen Zeitung" gemeinsam mit Coca Cola akkreditiert. Die Unternehmen organisieren sowohl eine Truck-Fan-Tour als auch eigene Fanmeilen in Linz, Graz und St. Pölten. Die Rechtssicherheit der Marken sei dabei garantiert, sagte Palme. Weitere Veranstalter und Städte können sich derzeit ebenfalls um kleinere und größere Public-Viewing-Zonen bewerben. (APA)

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