Auftakt zur neuen EU-Förderperiode im Burgenland

2. Juli 2007, 14:35
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Staatssekretärin Silhavy: "Nachjustierung beim Programm für ländliche Entwicklung notwendig"

Eisenstadt - In Eisenstadt findet heute die österreichweite Auftaktveranstaltung zur neuen EU-Förderperiode statt. Das Burgenland starte somit in die Phasing Out-Periode, bis 2013 stehen rund 900 Mio. Euro an Subventionen zur Verfügung, erklärte Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) bei einer Pressekonferenz. Sämtliche Programme seien bereits genehmigt worden, lediglich bei jenen für die ländliche Entwicklung seien noch "Nachjustierungen" notwendig, so Staatssekretärin Heidrun Silhavy (SPÖ).

Das Burgenland wird im Phasing Out insgesamt 900 Mio. Euro erhalten. Diese Summe wird von Bund und Land noch kofinanziert. 444 Mio. Euro davon seien bereits von der EU genehmigt, beziehungsweise werden im Sommer genehmigt, so Niessl. 436 Mio. Euro werden zu einem überwiegenden Teil der Landwirtschaft sowie zu einem kleineren Teil für Projekte zur Stärkung des ländlichen Raumes zur Verfügung stehen.

Zulassung noch ausständig

Für jene Programme der ländlichen Entwicklung sei die Zulassung noch ausständig, meinte Silhavy. Die Nachjustierung sei notwendig, da eine "Vielzahl von Punkten" beanstandet worden sei. "Wir sollten möglichst rasch die Genehmigungen bekommen, damit die Projekte auch umgesetzt werden können."

Die Programme der neuen Förderperiode orientieren sich laut Staatssekretärin stärker an den Lissabon-Zielen und stellen die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen sowie die nachhaltige Entwicklung in den Vordergrund. Bei einem Sondergipfel der EU im März 2000 in Lissabon wurde das Ziel formuliert, die EU soll innerhalb von zehn Jahren zum "dynamischsten Wirtschaftsraum" der Welt werden.

Bei der heutigen Veranstaltung, die unter dem Motto "Eisenstadt meets Lissabon" statt findet, wird über die bestehenden und zukünftigen Herausforderungen in der Regionalpolitik gesprochen. "Es wird auch der vierte Bericht zur Kohäsion präsentiert, um zu sehen in welchen Regionen noch Aufholbedarf vorhanden ist", so Silhavy. (APA)

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