Trenkwalder ist wieder Herr im eigenen Haus

10. Juli 2007, 11:31
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Der Unternehmer Richard Trenkwalder hat mit Ende April die Anteile des deutschen Private-Equity-Fonds Capiton zurückgekauft

Wien - Der Unternehmer Richard Trenkwalder hat mit Ende April die Anteile des deutschen Private-Equity-Fonds Capiton an seinem Zeitarbeitsunternehmen Trenkwalder AG zurückgekauft. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Dienstag erscheinenden Ausgabe. Der Rückkauf des 25-Prozent-Anteils sei "durch die gestiegene Ertragslage möglich" geworden, wird Trenkwalder in dem Bericht zitiert.

Beim Einstieg 2003 habe Capiton für den Viertelanteil 10 Mio. Euro bezahlt, 50 Mio. habe der Fonds nun beim Verkauf kassiert - eine Rendite von 400 Prozent innerhalb von vier Jahren, heißt es in dem Bericht. Capiton-Manager Frank-Markus Winkler wollte sich zu Zahlen nicht äußern, ist aber mit dem Engangement in Österreich "sehr glücklich".

Trenkwalder will nun laut "trend" "die übermäßigen Profite selbst lukrieren, darum habe ich den Anteil zurückgekauft". Am Wachstumskurs des Personaldienstleisters mit Sitz in Schwadorf/Niederösterreich, das seit 2002 seinen Umsatz von 160 auf knapp 500 Mio. Euro (2006) gesteigert hat, soll das nichts ändern: "Wir werden weiter in dem Tempo expandieren, mit der Konjunktur im Rücken, und 2007 bis zu eine Milliarde Euro umsetzen. Und das aus eigener Kraft." (APA)

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