Doping-Razzia in Belgien

2. Juli 2007, 11:07
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Verbotene Produkte gefunden und 13 Personen verhört - Justiz nennt noch keine Namen

Courtrai - Im Zuge einer Doping-Razzia gegen Radprofis und Betreuer in Belgien haben die Behörden des Landes verbotene Produkte gefunden und 13 Personen verhört. Dies erklärte ein Justizsprecher am Donnerstag in Courtrai, ohne Namen zu nennen. Belgische Medien hatten zunächst berichtet, das belgische Profiradteam Quick Step um Weltmeister Paolo Bettini und Ex-Titelträger Tom Boonen sei betroffen.

Teamsprecher Alessandro Tegner wies dies später zurück: "Dies ist keine Affäre Quick Step. Ich habe alle unsere Fahrer angerufen, und sie haben mir versichert, nicht befragt worden zu sein." Teamchef Patrick Lefevere hatte zuvor eingeräumt, ein Betreuer der Mannschaft sei betroffen. Tegner hingegen erklärte, der Mann sei sofort wieder auf freien Fuß gesetzt worden, in seinem Hause seien keine verbotenen Produkte gefunden worden. Die Ermittlungen richteten sich gegen belgische Amateurfahrer.

"Es ist noch zu früh, um mitzuteilen, welche Personen betroffen sind und welche möglichen Verbindungen sie zu gewissen Radsport-Mannschaften haben", sagte ein Gerichtssprecher. (APA/dpa)

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