Handels- und Dienstleistungsbetriebe im Aufschwung

1. Juli 2007, 17:29
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Die österreichischen Handels- und Dienstleistungsbetriebe können auf ein erfreuliches erstes Geschäftsquartal 2007 zurückblicken

Wien - Die österreichischen Handels- und Dienstleistungsbetriebe können auf ein erfreuliches erstes Geschäftsquartal 2007 zurückblicken. Wie die Statistik Austria am Mittwoch mitteilte, erwirtschafteten die Dienstleistungsunternehmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Jahresabstand einen um 4,3 Prozent höheren Umsatz. Die Handelsbetriebe setzten um 4,7 Prozent mehr um. Auch die Beschäftigungszahlen entwickelten sich positiv.

Wesentliche Umsatzsteigerungen erreichten vor allem die Branchen Hilfs- und Nebentätigkeiten für den Verkehr, Reisebüros mit +6,0 Prozent, gefolgt vom Flugverkehr mit +5,1 Prozent und der Erbringung von unternehmensbezogenen Dienstleistungen mit +4,6 Prozent. Das gute Ergebnis bei den Unternehmensdienstleistungen ist vor allem auf einen Boom im Bereich "Personalleasing" zurück zu führen.

Der Bereich Beherbergungs- und Gaststättenwesen blieb mit einem Plus von 3,2 Prozent hinter dieser Entwicklung. Verantwortlich für das magere Ergebnis waren die rückläufigen Nächtigungszahlen im Beherbergungswesen - trotz kräftigen Preissteigerungen wurde lediglich +1,2 Prozent bei den Umsatzerlösen erzielt.

Umsatzanstieg im Großhandel

Im Handel verzeichnete der Großhandel mit einem Umsatzanstieg von nominell 6,2 Prozent (real +3,1 Prozent) den größten Umsatzzuwachs. Im Einzelhandel mit +3,6 Prozent nominell bzw. +2,7 Prozent real ist weiterhin eine belebte Konsumnachfrage festzustellen.

Der Kfz-Handel inklusive Tankstellen war im ersten Quartal mit +1,5 Prozent nominell, was lediglich eine Zunahme von +0,6 Prozent im Absatzvolumen bedeutete, deutlich schwächer.

Die Entwicklung der Beschäftigtenverhältnisse im Bereich Dienstleistungen war mit einem Plus von 3,1 Prozent äußerst positiv. Im Handel entwickelte sich die Beschäftigtenanzahl anlog zur gestiegenen Konsumnachfrage mit +1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls günstig. Gemessen werden immer die Beschäftigtenverhältnisse (selbstständig und unselbstständig). Ein Rückschluss auf das Vollzeitäquivalent ist nicht möglich, so die Statistiker. (APA)

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