Klage einer Lehrerin abgelehnt

25. Juli 2007, 14:02
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Urteil in Düsseldorf gilt als richtungsweisend

In einem richtungsweisenden Urteil hat ein Gericht in Düsseldorf die Klage einer Kopftuch tragenden Muslimin auf Einstellung in den Schuldienst abgelehnt. Laut Schulgesetz dürften LehrerInnen keine religiösen Bekundungen abgeben, lautet die Begründung. Dies sei mit dem Neutralitätsgesetz unvereinbar.

Die 28-jährige Klägerin, die auch vor Gericht mit dem Kopftuch erschienen ist, hat sich auf ihr Grundrecht auf Religionsfreiheit berufen. Der Richter ließ jedoch auch nicht den Vorschlag gelten, anstelle des traditionellen ein modiches Kopftuch zu tragen, weil das Erscheinungsbild "nicht wesentlich anders" sei. (red)

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