Fix: iPhone kommt am 29. Juni

27. Juni 2007, 12:10
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Apple plaudert in Werbespots das Auslieferungsdatum seines Einstiegprodukts in den Mobilfunkmarkt aus

Lange war über das offizielle Vorstellungsdatum des iPhone spekuliert worden, bis sich Apple zu einer Festlegung auf Ende Juni bewegen ließ. Ein Termin, den man offenbar halten kann, konkret soll es der 29. Juni werden.

Spot

Die Bestätigung erfolgte dabei durch Werbespots für das iPhone, die auch auf der Webseite des Unternehmens betrachtet werden können. Klar ist damit auch, dass die Hoffnungen mancher, dass das iPhone bereits zur World Wide Developers Conference Mitte Juni veröffentlicht wird, unerfüllt bleiben werden.

Abwarten

Für europäische BenutzerInnen heißt es aber ohnehin noch weiter auf das 600 US-Dollar teure Gerät warten: Vorerst wird das iPhone nur in den USA - beim Netzbetreiber AT&T - erhältlich sein. Verhandlungen für den europäischen Markt sind zwar im Laufen, ein fixes Datum gibt es jedoch noch nicht.

Lieferengpässe

AT&T spricht von rund einer Mio. Interessierten - ist davon auszugehen, dass es bei der Markteinführung zu Lieferengpässen kommen wird. Branchenexperten rechnen damit, dass eine künstliche Kontingent-Verknappung zum Verkaufsstart den Hype um das Handy noch weiter verlängern könnte.

Markenwert durch Hype

"Die Erwartungshaltung rund um die Markteinführung ist natürlich sehr hoch", erklärt Gartner-Analyst Martin Gutberlet im Gespräch mit pressetext. "Aber selbst wenn sich das Gerät bei der Einführung nicht so gut verkauft wie erwartet, wird der Markenwert durch den Hype und die Aufmerksamkeit dennoch ausgezeichnet sein", meint Gutberlet. Der Analyst zeigt sich zudem überzeugt, dass das Gerät nur der Ausgangspunkt einer größer angelegten Roadmap ist, die eine Reihe von Folgemodellen und Verbesserungen vorsieht. Gutberlet verwies in diesem Zusammenhang auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der iPod-Produktreihe.

Vertrag

Während die Branche dem US-Marktstart entgegenfiebert, wollen die Gerüchte um das Apple-Handy indes nicht verstummen. Erst vor wenigen Tagen hatten Medienberichte für Aufsehen gesorgt, der taiwanesische Hersteller Quanta habe einen Vertrag mit Apple über die Produktion von fünf Mio. UMTS-fähigen iPhone-Geräten abgeschlossen. Während sich das betroffene Unternehmen in eisernes Schweigen hüllte, schnellten indes die Aktienkurse von Quanta vergangenen Mittwoch in die Höhe. Apple zählt neben Dell, HP und Compaq zu den Notebook-Kunden von Quanta.

Schlechtere Zuverlässigkeit und Stabilität

Bei einem anderen Thema, nämlich ob auf dem iPhone Applikationen unlizenzierter Dritthersteller nachträglich installiert werden können, hat Steve Jobs persönlich etwas Licht in die Sache gebracht. Jobs zufolge führt die Installation von derartigen Applikationen zu einer schlechteren Zuverlässigkeit und Stabilität. Beim Erstgerät werde eine derartige Erweiterung abseits der bereits installierten Applikationskomponenten nicht möglich sein, so Jobs anlässlich einer Konferenz in der Vorwoche.

"Solange das Gerät neben Sprache auch die wesentlichen Applikationen wie Musik, Instant Messaging, E-Mailing und Webbrowsing unterstützt, sollte das kein Problem sein. Zusatzprogramme für andere Betriebssysteme wie Windows Mobile, Symbian oder Linux werden ja auch nicht von allen Herstellern unterstützt", meint Gutberlet gegenüber pressetext.(red/pte)

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    foto: hersteller
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